Förderperiode 2014–2020

Projektauswahlverfahren

Anträge zur Umsetzung von Projekten in der Region durchlaufen ein Projektauswahlverfahren in der RAG, bevor sie der zuständigen Bewilligungsbehörde (Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera) vorgelegt werden. Dabei wird die RAG bei der Durchführung des Verfahrens, bei der Beratung von Projektträgern sowie bei der Projektentwicklung von einem LEADER-Management unterstützt.

Im Projektauswahlverfahren wird zunächst geprüft, ob ein Projekt grundsätzlich förderwürdig ist (Wird es im Aktionsgebiet umgesetzt? Entspricht es den Zielen und Handlungsfeldern der Regionalen Entwicklungsstrategie?). Ist dies der Fall, wird das Projekt anschließend durch den Vorstand der RAG bewertet. Grundlage der Bewertung ist die Bewertungsmatrix der Regionalen Entwicklungsstrategie, die insgesamt 14 verschiedene Bewertungskriterien umfasst. Für ein Projekt können dabei maximal 32+3 (3 Zusatzpunkte) Punkte vergeben werden. Um eine Förderung zu erhalten, muss ein Projekt mindestens 11 Punkte erreichen. Alle eingereichten Projekte werden bewertet und je nach Punktzahl in eine Rangfolge gebracht. Sie werden im Rahmen des zu Verfügung stehenden Budgets entsprechend dieser Rangfolge zur Förderung ausgewählt. Die Umsetzung eines jeden Projektes muss im Vorstand – als Entscheidungsgremium der RAG – beschlossen werden.

Projektanträge können bei der RAG bzw. beim LEADER-Management eingereicht werden. Pro Jahr gibt es 2 Projektaufrufe mit denen jeweils ein Stichtag zur Projekteinreichung festgelegt wird. Alle zum Stichtag eingereichten Projekte werden gemeinsam bewertet.